Laufberichte 2010

Regenrennen auf der Aare-Insel
Nach unserer Stipp-Visite auf den letzten drei Etappen des Deutschlandlaufs
zogen wir am Donnerstagmorgen weiter Richtung Brugg in die Schweiz. Hier
bieten Organisator Fredi Büchler und seine, sehr effektiv im Hintergrund
agierende, Frau Dorothea, vielen Ultras noch als Dorothea Vögeli bekannt,
einen netten 24-Stunden-Lauf an.

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| Organisator Fredi Büchler und ... | ...seine Frau Dorothea |
Schon weit im Vorfeld wurden wir von Simon Schmid, den wir beim
48-Stunden-Lauf von Kladno/CZ kennen gelernt hatten, eingeladen, bei ihm
zu übernachten, und so hatten wir für den Donnerstag bereits ein festes Ziel
im Auge. Simon hatte in Kladno mit 320,7 km den 15 Jahre alten Altersklas-
senweltrekord von Walter Zimmermann (315,180 km) für den
48-h-Strassenlauf gebrochen. Er wohnt mit seiner Frau Vera und den beiden
Kindern Aaron und Aleen (hoffentlich habe ich die Namen jetzt alle richtig
geschrieben, auch die Schreibweise unterscheidet sich in der Schweiz
schon mal von der deutschen) direkt in einem Weinberg in einem tollen Haus
mit angrenzendem Ziegen- und Meersschweinchengehege. Wir verbrachten
dort mit Familie Schmid einen wunderschönen Pasta-Abend. Vielen, vielen
Dank für die herzliche Aufnahme, wir hoffen es gibt eine Gelegenheit zur
Revanche.
Hatten wir uns bei den Deutschlandläufern noch im strahlenden Sonnen-
schein geaalt, erreichte uns am Freitagmorgen dann der vorausgesagte
Regen und ein Temperatursturz in den einstelligen Temperaturbereich.
Schon während wir unseren Platz auf der Aare-Insel an der Laufstrecke
bezogen, regnete es sich ein und wir erkannten mit Schrecken, dass unser
schöner neuer Pavillon allenfalls als Sonnenschirm zu gebrauchen war.
Zwar war das Ding imprägniert, das Wasser perlte hübsch ab, aber die
Imprägnierung war nicht dicht, so dass sich ein feiner Wassernebel, ähnlich
dem in der Nähe eines Wasserfalls, unter dem Pavillon auf Tisch und Stühle
legte. Die Wiese vor unserem „Wohnklo“ verwandelte sich in kurzer Zeit in
eine sumpfige Matschlandschaft, und zu allem Überfluss teilte Conny mit:
„Ich glaube, ich habe immer noch ein wenig mit Erkältung zu kämpfen - das
Wetter macht mich fertig!“
Nun ja, Wetterbedingungen sind nicht immer für alle gleich. Mal hat der
Regenfan das bessere Ende für sich, mal der Sonnenanbeter. In diesem Fall
sollte es wohl so sein, dass die Läufer, die eher den Regen, als hohe Tempe-
raturen lieben, ihr Wunschwetter erwischt hätten. Unter dem Strich ist das
Wetter an sich für alle gleich, also, was soll´s? Wir trafen viele alte Bekannte
und lernten den einen oder anderen Facebook-Kontakt persönlich kennen.
Die Zeit verging mit Quatschen und Hallo-Sagen wie im Fluge und ruck-zuck
war bei allem Wetter der Zeitpunkt zum Starten gekommen.
Pünktlich zum Start hatte Petrus dann kurzzeitig ein Einsehen und es blieb
vorrübergehend trocken, so dass ich ein paar Fotos machen konnte.
May-Britt Hansen und Jesper Olsen, beide aus Dänemark, trauten dem Wet-
ter nicht so recht und gingen gleich mit Regenpelle an den Start. Keine
schlechte Entscheidung, wie sich bald herausstellen sollte. Zu unserer Freude
war überraschend auch Carmen Hildebrand am Start, Julia Fatton, vielen
bekannt als Julia Alter, stieg später beim 12-Stunden-Lauf ein. Carmen wollte
nach erfolgreich bestandenem Trans-Gaule testen, ob ihre Verletzung sich
soweit erholt hatte, dass sie die Saison mit einer ansprechenden
24-Stunden-Leistung abschließen kann, musste aber schon früh erkennen,
dass sie sich diesen Wunschleider nicht erfüllen kann. Ihr Ausstieg war
vernünftig und folgerichtig. Kopf hoch, Carmen, es kommen auch wieder
bessere, verletzungsfreie Zeiten – Conny kann ein Lied davon singen...
Sehr gut ins Rennen kam bei den Damen May-Britt Hansen. Sie wollte, ähn-
lichwie Conny, möglichst die 200-km-Marke übertreffen und zählte zu den
absoluten Favoritinnen. Während Conny schon nach kurzer Zeit Probleme mit
dem Luftholen bekam, sah sie lange Zeit sehr sicher und kontrolliert aus.
Simone Hengmith legte los, wie die Feuerwehr und auch Johanna Fuhrimann
ließ sich vom Tempo an der Spitze mitnehmen. Conny turnte in den ersten
Stunden (bis zum frühen Ausstiegvon Carmen Hildebrand) auf Platz fünf der
Damenwertung herum und überlegte, ob sie nicht besser aus dem Rennen geht,
bevor ihre Erkältung noch schlimmer wird.
Bei den Herren legte Jesper Olsen das Tempo vor. Aber auch er wurde ein
„Opfer“ der regnerisch kalten Bedingungen. Nach wenigen Stunden bekam er
Probleme mit dem Ischiasnerv und durch die dadurch bedingte Fehlhaltung
Sehnenprobleme, die zum Aufgeben zwangen. Christian Fatton ließ sich nicht
lange bitten und über-
nahm die Führung bei den Herren, die er bis zum Schluss kontinuierlich aus-
bauend nicht mehr hergab. Er siegte vor unserem Gastgeber Simon Schmitt,
dem es gelang, mit 221 km eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen.
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| Am Ende doch zufrieden. Conny und Fredi bei der Siegerehrung | Sieger der Altersklasse und Gesamt-Zweitermit persönlicher Bestleistung: Simon |
Conny hatte sich entschieden, weiter im Rennen zu bleiben. Nachdem sie sich
von allen Zielen verabschiedet hatte und einfach nur auf der Strecke bleiben
wollte, lief es sogar zwischenzeitlich ganz ordentlich. Plötzlich war sie unter
den ersten drei Damen und hatte Anschluss an die Spitze. May-Britt Hansen
hatte mit einer wieder aufgebrochenen Verletzung an der Schulter zu kämpfen
und Simone Hengmith musste ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Als
May-Britt dann bei 93 km das Rennen quittierte, hatte Conny die führende
Simone bereits im Blick und packte ihren Kämpferinstinkt aus. Zwar waren
es am Ende „nur“ 174,763 km, aber der erste Platz bei den Damen in einem
Rennen mit widrigen Wetterbedingungen ist schließlich auch nicht zu verachten.
Nur drei Männer konnten sich bis zum Schluss vor ihr halten.
Für einen Familienerfolg auf ganzer Linie sorgte Julia Fatton. Lange Zeit als
Zweitplatzierte im 12 Stunden-Lauf unterwegs, griff sie eine Stunde vor
Schluss der Veranstaltung an und sicherte sich mit einer tollen Leistung von
über 120 km den Gesamtsieg im 12-Stunden-Lauf, auch vor allen Männern.
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| Unsere netten Gastgeber | Julia und Christian Fatton |
Für mich war dieser Lauf nicht ganz so einfach. Einerseits wollte ich Conny
bestmöglich unterstützen, andererseits hatte auch ich mit den Resten einer
Erkältung zu kämpfen und Sorge, mir in der Nacht einen fetten Rückschlag
einzufangen. Als Conny mir erklärte, sie wolle nicht mehr auf km laufen, son-
dern nur noch im Rennen bleiben, habe ich beschlossen, dem Regen und der
Kälte dadurch aus dem Weg zu gehen, das ich mich in unser „Wohnklo“ ver-
krieche um ein paar Stunden Schlaf einzufangen. Gegen Ende des Rennens
verzog sich der Regen und ich hatte Gelegenheit noch ein paar Fotos zu
schießen, die wie immer mehr aussagen können, als alle Worte. Ihr wisst ja,
wo ihr sie findet, auf unserer Fotoseite.
Alle Ergebnisse gibt es hier
Siegfried Bullig, 27.09.2010
Course à pied des 24 heures de Brugg des 25 et 26 septembre 2010.
Afin de reconnaître le parcours et l’environnement des 24 h de Brugg, en prévision des Championnats du monde de 24h qui auront lieu en juin 2011, Julia et moi avons participé aux 12 h pour elle et aux 24 h pour moi.
Le parcours se trouve sur l’île de l’Aar, sur un site militaire. Il se trouve en pleine nature et le long de hangars. Un seul angle droit, sinon, il est tout en arrondi pour les autres changements de direction. Un beau parcours, route asphaltée en bon état, large. C’est donc un bel endroit qui devrait faire tomber quelques records l’an prochain. On se sent au vert, loin du bruit et de la pollution routière. C’est aussi agréable quand on tourne en circuit, en rond, durant 24 h.
La météo du week-end, avec la pluie qui nous accompagne dès le départ à midi, jusqu’en début de soirée et le froid qui va avec ne nous a pas gâté. Durant le début de la course, Fredi, l’organisateur, balayait les flaques d’eau et mettait du gravier devant le stand officiel du ravitaillement. D’autres avaient des palettes ou des plateaux de bois pour éviter que le terrain ne se transforme en boue, à cause de leur piétinement.
Les boissons froides, surtout la nuit quand la température descend m’ont détraqués l’estomac. De 2 h à 7 h du matin, chaque fois que j’avalais quelque chose, je pouvais courir…aux toilettes. Forte diarrhée.
Quand j’ai commencé à avoir les étours, j’ai pensé à prendre du sel. L’effet s’est fait rapidement ressentir, ma pression est remontée et je me suis senti mieux, avec davantage de force et j’ai pu reprendre un rythme plus élevé.
J’étais parti à un rythme de 11 km/h, en espérant dépasser 240 et pourquoi pas 250 km ? Hyper régulier jusqu’au 12h, je passais en 130 km. Seuls les arrêts toilettes après 4h et 10h m’ont empêché de faire le vrai multiple de 11 x 12, soit 132 km. Jusqu’au 15 h, je rajoutais encore 10 km par heure, malgré un arrêt chaque heure aux wc. Ensuite, toujours arrêt wc, mais je commençais à ressentir la faiblesse de me vider et ne courais plus qu’à 9 km/h, puis un 6 km/h durant 3h de temps, jusqu’au 21h. Je luttais pour ne pas marcher, car à la marche en étant fatigué, ça chute à 5 km/h et je ne voulais pas tomber si bas. Toute prise de nourriture ou boisson était directement éliminée.
Jusqu’à ce que je prenne du sel, car j’avais justement les étours. Et alors, j’ai pu réaccélérer, et finir à 9 km/h la dernière heure. Pour les 240 km, ce sont les 3h de temps à 6 à l’heure qui me font louper mon objectif. Mais là, je luttais davantage pour rester debout et en course.
Le passage de la nuit n’est jamais facile, mais avec une température si froide qui me gèle l’estomac quand je bois, je connais souvent des problèmes. Le thé bu en fin de nuit était agréable mais trop peu sucré, il ne m’apportait pas les calories nécessaires pour palier le manque de nourriture.
Lors des 3 dernières heures, je prends assez régulièrement du sel et j’arrive à nouveau avaler plusieurs gels. C’est quelque fois incompréhensible.
L’estomac est toujours le point faible lors d’épreuves de 24h. Pour faire des records ou être à son meilleur niveau, il faut que tout joue le jour de la course. On a très vite fait de perdre du temps. Je qualifie ma performance de bonne mais quand on espère 240 et plus, on est toujours un peu frustré, surtout quand l’entraînement a été au top, quand la forme est là, qu’on a pas de problème majeur avec les jambes, qu’on a un ravitailleur sur place.
A ce sujet, Lauriane m’a ravitaillé comme une pro, en prenant encore le temps de faire un petit film, des photos, d’aller commander de la purée de pommes-de-terre en cuisine, de venir à ma rencontre, de m’accompagner sur quelques mètres, voir de faire de temps en temps un tour avec moi. Durant les 4h 30 de temps qu’elle s’est reposée, j’ai eu le privilège d’être ravitaillé par 2 personnes aidant pour la course.
C’était des bénévoles qui aidaient et qui ont été d’accord de remplacer ma fille Lauriane. Vraiment très sympa de faire cela !!!
Julia courait les 12 h, et comme nous sommes venus tous en train, elle a dû patienter à bavarder avec des accompagnateurs, nous encourager de temps à autre. Après aussi une pause dans un tea-room de la ville pour une pâtisserie et un café, elle s’est un peu reposée, elle avait un matelas avec elle avec son sac de couchage. A minuit, elle pouvait s’élancer sur le parcours. Gabrielle Werthmüller, partie sur un rythme de 11 km/h faiblissait lors des 6 dernières heures et se faisait rattraper par Julia, régulière comme une horloge. Seule l’entrevue de la victoire lors de la dernière heure la faisait vraiment forcer et elle gagnait le général devant les hommes avec 122,542 km.
Question ravitaillement, j’ai mangé assez tôt des barres énergétiques, une moitié à la fois, avec de la purée de pommes-de-terre intercalée. 3 wienerlis, après 4h, 10h et 15h. Cela passe bien, c’est un peu salé, pas de problème de digestion. Un gel au début n’a pas bien passé, alors qu’à la fin, j’en prends 5 sur les 3 dernières heures, et je n’ai plus de problème. A n’y rien comprendre, parfois. J’ai aussi mangé 2 fois 2 carrés de chocolat, quelques biscuits salés et 2 bricelets Kambly. J’ai bu principalement du sirop de menthe, un peu de coca et un peu de thé.
Le ravitaillement offert était bien fourni, même pour ceux qui se nourrissent en gels. Dorothéa, l’amie de Fredi Bichler, a cuit des pâtes, de la purée de pdt. Biscuits, fruits, chocolats et pleins d’autres choses étaient offertes, tout comme du red-bull, du thé, de l’eau etc…Celui qui vient sans rien à de quoi trouver du ravitaillement pour tenir le coup.
Bien des coureurs ont abandonné dans les premières heures ou dans la première moitié. La pluie durcit les muscles et plusieurs ont eu des problèmes. Il y avait plusieurs coureurs capables de faire au-delà de 220 km ou qui ont le potentiel mais ça n’a pas trop bien fonctionné pour eux. Certains venaient chercher une qualification pour les mondiaux de l’an prochain. Il leur reste Palerme à fin novembre, sur un stade d’athlétisme pour y parvenir. Monotone mais efficace. Julia courait 225 km il y a 2 ans là-bas, après une interruption de 6 ans pour les courses de 24h.
Pour ma part, je ne serai pas trop dépaysé en juin prochain, il devrait faire plus chaud…mais pas trop quand même j’espère. L’avantage est que les nuits sont courtes et c’est aussi meilleur pour les coureurs.
L`heure du depart Fredi chasse l`eau Julia après la course
Lauriane me ravitaille Notre Stand Ciel sombre qui dégouline
Le début de la nuit Lauriane et moi Juste après l’arrivée




















